Aufgrund der Nässe im Camper mussten wir was unternehmen. Also erstmal für eine Nacht die Umluft an und die Heizung auf Maximum gestellt, um die Feuchtigkeit durch die geöffnete Dachluke im Bad nach draußen zu befördern. Das half zwar um die Betten wieder so einigermaßen trocken zu bekommen, löst aber das Problem mit der fehlenden Dachluke nicht.
Also wurde die Entscheidung getroffen wenigsten im Deckenbereich (um die Luke) die Verkleidung zu entfernen und den Wasserschaden zu begutachten.
Letztes Wochenende ging es dann los. Erstmal wurde der Schlafbereich komplett leergeräumt.


Im nächsten Schritt sollte der innere Rahmen der Dachluke entfernt werden, was sich als nicht so schwierig herausstellte. Die vorhanden Schrauben dienten nur noch der Dekoration und konnten ohne viel Mühe „herausgezogen“ werden. Das lies schon erahnen wie es darunter aussah.
Beim Entfernen der Verkleidung kam so nach und nach das ganze Ausmaß des Wasserschadens zum Vorschein.
Hinter der Verkleidung aus Sperrholz, welche teilwiese nur noch durch den guten Willen (oder dank der Folien-Beschichtung) zusammen hielt, versteckte sich eine stark zersetzte vermoderte Holzlattung.



Auch die Styroporplatten waren schon etwas „vergammelt“ und von Ameisen zerfressen, welche uns auch schon vorher während der Reinigungsaktion immer wieder über den Weg weg liefen. Inzwischen verstärkt sich der Verdacht, das diese schon vor uns den Camper bewohnt haben.
Immer den Spuren des Wassers folgend, musste auch ein Teil der Seitenwandverkleidung weichen.


Nun alles soweit vorbereitet, das mit dem Austausch der Holzkonstruktion begonnen werden kann.

