Wir haben uns vor einem Monat einen gebrauchten Wohnwagen gekauft. Dieser hat einen „kleinen“ Wasserschaden an der vorderen Dachluke. Diese war vom Händler schon mit Sikaflex verklebt worden, so dass hier kein Wasser mehr eindringen konnte. Geplant war den Wasserschaden nach dem Sommer in aller Ruhe zu inspizieren und reparieren.

Schon auf den letzten Metern des Heimweges zeigten sich erste Probleme mit der Elektrik, als Aufgrund der unebenen Straße die Beleuchtung fröhlich blinkte. Ursache: ein nicht fachmännisch geflicktes Kabel, wie sich nach entfernen der Klebebandumwickelung zeigte. Die gerissenen Leitungsenden wurden mit Kabelschuhen zusammen gequetscht . Da fragt man sich, wie das so durch den TÜV gekommen ist.

Nachdem wir ein Wochenende damit zugebracht haben den Camper innen gründlich zu reinigen, sollte über Pfingsten an der Ostsee die erste Erprobung anstehen.
Auf dem Hinweg ist uns die vordere Dachluke davon geflogen, obwohl diese geschlossen war. Vermutlich waren zu starke Vibrationen aufgrund des maroden Unterbaus (Wasserschaden) die Ursache dafür. Die provisorisch mit Panzerband und Folie abgedichtete Luke hat den Rückweg dann doch nicht schadlos überstanden. Auf den letzten Kilometern sind wir von einer Regewand begrüßt worden, so dass es zu einem erneuten Wassereinbruch kam.